Dr. med. Cédric A. George, Gründer und Verwaltungsrat
Facharzt FMH für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, Gründer und Verwaltungsrat
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Das Deep-Plane-Lifting ist eine innovative Facelift-Technik, um das Gesicht zu verjüngen und dabei ein natürliches, harmonisches und langlebiges Ergebnis zu erzielen, das nicht "operiert" aussieht. Diese Technik eignet sich besonders für Personen mit moderater bis starker Gewebserschlaffung im mittleren und unteren Gesicht sowie am Hals.
Das Deep-Plane-Facelift ist eine Weiterentwicklung der Sub-SMAS-Facelift-Technik und zielt darauf ab, das Gesicht zu verjüngen, wobei ein natürliches Ergebnis erzielt wird. Im Vergleich zu oberflächlicheren Methoden wird in tieferen Gewebeschichten gearbeitet, sodass nicht nur die Haut, sondern auch darunterliegende Strukturen wie Muskeln und Fettpolster repositioniert werden. Dies führt zu einem harmonischen, langlebigen und natürlichen Ergebnis, ohne dass das Gesicht "operiert" aussieht.
SMAS steht für "Superficial Musculoaponeurotic System" und bezeichnet eine Schicht aus Bindegewebe, Muskeln und Fettpolstern, die unter der Haut liegt. Diese Schicht unterstützt die Gesichtszüge und verbindet die mimische Muskulatur mit der Haut. Im Alter erschlafft das SMAS, was zu hängenden Wangen, tiefen Nasolabialfalten und schlaffen Halsstrukturen führen kann. Beim Deep-Plane-Facelift wird das SMAS gestrafft und gezielt angehoben, was zu einem frischen, jugendlichen Erscheinungsbild führt.
Ein besonderes Merkmal des Deep-Plane-Facelifts ist die Arbeit in zwei Vektoren: Das SMAS wird nach oben gestrafft, während die Haut sanft zur Seite bewegt wird. Diese Technik sorgt für ein natürliches Ergebnis, da sie den individuellen Gesichtsausdruck bewahrt. Zudem wird bei dieser Methode tiefer in Richtung Nase und Mund unter das SMAS gearbeitet, um eine intensivere Wirkung zu erzielen, was aber chirurgisches Geschick erfordert.
Das Deep-Plane-Facelift arbeitet in den tieferen Gewebeschichten und löst das SMAS vollständig vom darunterliegenden Gewebe, um es neu zu positionieren. Diese Methode erzielt eine effektive Anhebung der tiefen Gesichtszüge ohne übermässige Hautstraffung. Die SMAS-Plicatur ist weniger invasiv, da das SMAS nur gefaltet oder gestrafft wird, ohne es vollständig zu lösen. Diese Technik eignet sich bei ersten Anzeichen der Hautalterung, bietet aber nicht die gleichen Ergebnisse bei starkem Volumenverlust. Das High-SMAS-Facelift fokussiert sich auf den Volumenverlust und die Hauterschlaffung und hebt die Haut grossflächig vom SMAS, was bei Patienten mit starkem Hautüberschuss sinnvoll sein kann, aber mit höheren Risiken verbunden ist.
Das SMAS ist im Gesicht unterschiedlich fest verankert. In Bereichen wie den Wangen und der unteren Gesichtshälfte ist es beweglicher, was eine gezielte Repositionierung der tiefen Gesichtszüge ermöglicht. Diese Mobilität sorgt für natürliche Ergebnisse. In stabileren Bereichen, wie in der Nähe der Ohren, dient das SMAS als Ankerpunkt, um die Straffung zu stabilisieren. Ein genaues Verständnis dieser Mobilität ist für harmonische Ergebnisse entscheidend.
Patienten mit moderater bis starker Gewebeschlaffung im mittleren und unteren Gesicht sowie am Hals sind besonders für das Deep-Plane-Facelift geeignet. Diese Methode bietet auch Patienten, die ein natürliches Ergebnis ohne "operierte" Wirkung wünschen, optimale Ergebnisse.
Im Beratungsgespräch wird der Patient umfassend über die Möglichkeiten des Eingriffs, den Ablauf und die Risiken informiert. Es wird sich ausreichend Zeit genommen, um die Wünsche und Erwartungen des Patienten zu besprechen und eine realistische Einschätzung des Ergebnisses zu geben. Ein solcher Termin ist wichtig, um Vertrauen aufzubauen und den Patienten zu informieren.
Die Heilungszeit nach einem Deep-Plane-Facelift beträgt etwa eine Woche, in der die stärksten Schwellungen und Blutergüsse abklingen. Innerhalb von zwei bis vier Wochen können die meisten Patienten wieder leichte soziale Aktivitäten aufnehmen. Das endgültige Ergebnis ist nach drei bis sechs Monaten sichtbar. Zu den häufigsten Risiken gehören Schwellungen, Blutergüsse und vorübergehende Gefühlsstörungen der Haut. In seltenen Fällen können Nervenverletzungen auftreten, wenn der Eingriff nicht von einem erfahrenen Chirurgen durchgeführt wird.
Ein wesentlicher Vorteil des Deep-Plane-Facelifts ist, dass durch die Arbeit an den tieferen Gewebestrukturen die Haut spannungsfrei bleibt, was das Risiko von Komplikationen wie Durchblutungsstörungen oder Gefässveränderungen reduziert. Das Ergebnis ist langfristig stabil, da die tiefen Gewebeschichten präzise repositioniert werden.
Ein natürliches Ergebnis wird durch eine detaillierte Analyse der individuellen Gesichtszüge erreicht. Das Ziel ist es, die Gesichtsstrukturen in ihre ursprüngliche Position zurückzubringen, anstatt sie nur zu straffen. Dadurch bleibt der Gesichtsausdruck erfrischt und jugendlich, ohne dass der Eingriff sofort erkennbar ist.
Die grösste Herausforderung bei dieser Technik ist die Präzision. Da in tiefen Gewebeschichten in der Nähe empfindlicher Nerven gearbeitet wird, ist eine exakte Kenntnis der Anatomie erforderlich. Zudem muss das Gleichgewicht zwischen Straffung und Natürlichkeit gefunden werden, was nur durch eine sorgfältige und erfahrene Durchführung möglich ist.
Es wird empfohlen, sich ausführlich beraten zu lassen und einen erfahrenen Chirurgen zu wählen, der auf natürliche Ergebnisse spezialisiert ist. Ein persönliches Gespräch hilft dabei, Fragen zu klären und Vertrauen in den Prozess zu gewinnen.