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Junge und strahlende Haut durch moderne Lasermedizin

27.10.2025 PD Dr. med. Laurence Imhof

Erschlaffte Haut, Schäden durch Sonnenexposition und UV-bedingte Falten – die Lasermedizin bietet wirksame Lösungen. PD Dr. Laurence Imhof erläutert die vielfältigen Möglichkeiten dieser Technologie.

Über die Jahre hinweg hinterlassen Sonnenlicht und UV-Strahlung deutliche Spuren auf unserer Haut. Diese manifestieren sich oft in Form von Alters- und Pigmentflecken, erweiterten Äderchen sowie Falten. Durch den Abbau von Kollagen und Elastin verliert die Haut an Spannkraft und Festigkeit, was zu einer Erschlaffung führt. Hier setzen die fortschrittlichen Lasersysteme an. Dazu erklärt die Dermatologin und Laserspezialistin PD Dr. Imhof: «Laserbehandlungen werden heute zur Behandlung einer breiten Palette von Hautproblemen eingesetzt. Jedes Gerät ermöglicht unterschiedliche Anwendungen und kann gegen mehrere Probleme wirken.»

Überragende Präzision

Laser in der ästhetischen Medizin funktionieren, indem sie Lichtenergie gezielt in die Haut einbringen, um spezifische Strukturen zu beeinflussen oder Gewebe punktuell zu verändern. Sie erzeugen einen hochgebündelten Lichtstrahl mit einer bestimmten Wellenlänge, die von Zielstrukturen wie Pigmenten, Blut und Wasser absorbiert wird. Diese Absorption erzeugt Hitze, welche das Zielgewebe zerstört, ohne das umliegende Gewebe in Mitleidenschaft zu ziehen.

Zu den Einsatzgebieten der modernen Lasersysteme, die Frau PD Dr. Imhof in der Aesthetic Medicine Pyramide nutzt, gehören die Entfernung von Pigmentflecken und Tätowierungen, die Behandlung von Gefässveränderungen wie Couperose und Besenreisern, sowie die Korrektur von Narben, vergrösserten Poren und Falten. Die gezielte Erwärmung des Gewebes fördert die Hautregeneration und stimuliert die Neubildung von Kollagen und Elastin.

Frischer, straffer und glatter

Der CO2-Laser gilt unter den Lasersystemen als «Goldstandard». «Beim sogenannten Full Face Resurfacing werden Hunderte von mikroskopisch kleinen Kanälen in die Haut gelasert. Diese Mikroverletzungen regen den körpereigenen Heilungsprozess an, während gleichzeitig die oberflächlichen Hautschichten abgetragen und die Haut geglättet werden», erklärt PD Dr. Imhof.

Das Resultat ist eine verbesserte Hauttextur, höhere Elastizität und Spannkraft sowie eine Reduktion der Zeichen der Hautalterung. Die durch den Laser angeregte Kollagenneubildung sorgt für langanhaltende Effekte, die oft mehrere Jahre anhalten. Eine effektive Straffung mit Geweberepositionierung ist jedoch ausschliesslich chirurgisch möglich. Ein Facelifting (Face-Neck-Lift) ist besonders wirksam zur Straffung der Wangen, des Mittelgesichts, der Kieferlinie und des Halses.

Allerdings stösst das Lifting bei einigen Problemen an seine Grenzen: Feine Fältchen unmittelbar um den Mund – sogenannte Raucher- oder Lippenfältchen – reagieren oft kaum auf ein Lifting. Auch die Hautqualität selbst wird durch ein Lifting nicht verbessert. Genau hier kommt der Laser zum Einsatz. Nach einer Laserbehandlung wirkt die Haut ebenmässiger, frischer, straffer und glatter, ohne die Mimik zu verändern. «Die Intensität und Eindringtiefe der Laserbehandlung lässt sich exakt auf die jeweiligen Hautprobleme und individuellen Wünsche der Patientinnen und Patienten abstimmen. So entstehen optimale Synergien zwischen Laserbehandlung und Chirurgie», ergänzt PD Dr. Laurence Imhof.

Frühzeitiger Behandlungsbeginn ist ratsam

Die Erfolgsaussichten hängen von diversen Faktoren ab, unter anderem vom Zeitpunkt des Therapiebeginns: Jüngere Patienten haben tendenziell bessere Voraussetzungen als ältere. «Der Laser ist kein Wundermittel. Es ist sinnvoll, frühzeitig und präventiv mit sanften Laserbehandlungen zu beginnen, um die Hautalterung zu verlangsamen und das Hautbild langfristig zu verbessern. Es ist vergleichbar mit Sport – Beharrlichkeit zahlt sich aus.

Wer Laserbehandlungen regelmässig und langfristig in seine Hautpflegeroutine integriert, profitiert von nachhaltig besseren Ergebnissen», betont PD Dr. Imhof. Da es sich bei den meisten Lasern um hochwirksame Systeme handelt, die auch Risiken und Nebenwirkungen bergen, sind Fachwissen und Erfahrung essenziell. Es sollte ausschliesslich eine Behandlung bei Ärztinnen oder Ärzten erfolgen, die eine fundierte Laserausbildung und die notwendige Expertise vorweisen können.

Von modernster Lasertechnologien profitieren

Die Lasertechnologie entwickelt sich kontinuierlich weiter, weshalb die Aesthetic Medicine Pyramide fortlaufend in modernste Geräte und innovative Verfahren investiert. Durch regelmässige Weiterbildungen und die Integration neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse profitieren die Kunden von den aktuellsten Fortschritten in der Medizintechnik.

Photoaging: Patientin vor fraktionierter CO2-Laserbehandlung (links) und danach.

Die Expertin: PD Dr. med. Laurence Imhof

Mit PD Dr. Laurence Imhof hat die Aesthetic Medicine Pyramide in Zürich, die zur Plastic Surgery Pyramide gehört, im Frühling eine renommierte Dermatologin gewonnen. Bis 2024 war PD Dr. Imhof Mitglied der Klinikleitung der Dermatologischen Klinik am Universitätsspital Zürich und leitete dort von 2014 bis 2024 die Abteilungen Lasermedizin und Ästhetische Dermatologie.

Neben ihrer medizinischen Qualifikation besitzt sie einen Masterabschluss der ETH in Medizinphysik. Sie ist Dozentin an der Universität Zürich, Präsidentin der FMCH-Laserkommission und Vorstandsmitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Lasermedizin. Am USZ trieb sie innovative Behandlungsmethoden voran und leistete einen massgeblichen Beitrag zur Weiterentwicklung der Lasermedizin.

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