Brustkrebs

Brustkrebs, auch Mammakarzinom genannt, ist ein bösartiger Tumor der Brust. Er ist in der Schweiz die häufigste Krebserkrankung der Frau. Jeder vierte Krebs bei der Frau betrifft die Brust. Nach Angaben der Schweizerischen Gesellschaft für Senologie erkranken jährlich etwa 5000 Frauen an Brustkrebs. Das Erkrankungsrisiko steigt ab 40 Jahren mit zunehmendem Alter allmählich an. Insgesamt hat die Häufigkeit dieser Krebsform in Europa in den letzten 20 Jahren zugenommen. Ein Mammakarzinom kann in sehr seltenen Fällen auch bei Männern auftreten.

Wie entsteht Brustkrebs?

Brustkrebs entsteht, wenn ursprünglich normale Zellen des Drüsengewebes, das aus sogenannten Drüsenläppchen bzw. Milchgängen besteht, bösartig entarten. Dies hat ein unkontrolliertes und schnelleres Wachstum zur Folge. Mit der Zeit bilden sich feste, an ihrer Oberfläche unregelmässige Knoten, die mit der Hand abgetastet werden können.

Bedeutet Brustkrebs, dass man die Brust entfernen muss?

Ob eine Brust nur teilweise oder allenfalls ganz entfernt werden muss, hängt von der Grösse und der Art des Tumors ab. In der Mehrzahl der Fälle ist eine brusterhaltende Operation möglich, das heisst, nur der befallene Teil muss entfernt werden. Handelt es sich aber um grosse oder mehrfache Tumore, ist die vollständige Entfernung der Brust meist unvermeidbar. In diesen Fällen bieten wir einen Sofortaufbau mit Eigen- oder Fremdgewebe in der gleichen Operation an, um die körperliche Integrität der Frau wiederherzustellen.

Brusterhaltung oder Brustentfernung?

Durch ein besseres Verständnis der Tumorbiologie hat sich das Verhältnis in der Behandlung von Brustkrebs immer mehr zugunsten brusterhaltender Therapien verschoben. Trotzdem ist die komplette Brustentfernung (Mastektomie) bei ungefähr einem Drittel aller Patientinnen unumgänglich oder aus ästhetischen Gründen der brusterhaltenden Technik vorzuziehen.

Ist die Vorsorge bei Brustimplantaten erschwert?

Die Vorsorgeuntersuchung ist auch bei Vorliegen eines Implantats gewährleistet. Besonders geeignet sind dafür der Ultraschall und das MRI.

Kann sich eine Brustrekonstruktion nachteilig auf den Heilungsverlauf auswirken?

Dies kann heute klar verneint werden. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Brustrekonstruktionen keinen negativen Einfluss auf die Prognose haben.

Kann man Brustkrebs komplett heilen, oder besteht die Gefahr, dass der Tumor nachwächst?

In der Mehrheit der Fälle ist eine Heilung möglich: Bei frühzeitiger Diagnose und richtiger Behandlung liegen die Heilungschancen sogar bei über 90 Prozent. Die konkreten Heilungsaussichten hängen aber vom Tumortyp und seinem Wachstumsstadium ab. Leider können ein Rückfall – auch viele Jahre nach der Behandlung – oder das Auftreten eines neuen Tumors nie ganz ausgeschlossen werden. Die Aussicht auf eine weiterhin hohe Lebensqualität ist dank der heutigen Behandlungsmethoden aber sehr gut.

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