Handchirurgie

Die Handchirurgie hat sich seit den Dreissigerjahren des 20. Jahrhunderts zu einer separaten Unterdisziplin der plastischen und wiederherstellenden Chirurgie entwickelt. Während es in den Anfangsjahren vor allem um die Behandlung von Infektionen, Tumoren und Verletzungen ging, beinhaltet die Handchirurgie heute auch operative sowie nichtoperative Behandlungen bei einer Reihe von Erkrankungen der Handknochen, -nerven , -sehnen und -muskeln.

Behandlungsangebot

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Neben den störenden Altersflecken (Laserbehandlung, Peeling) kann man auch die Hautqualität des Handrückens mit dem Skinbooster (Restylane Vital) therapieren. Dadurch wird die Feuchtigkeit in der obersten Hautschicht erhöht, der Turgor erhöht sich, und die kleinen Fältchen glätten sich.

Preise:
Pro Sitzung mit Restylane Vital ab Fr. 1000.–
Drei Sitzungen alle vier bis sechs Wochen sind erforderlich.

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Die plastische Chirurgie und im Besonderen die Handchirurgie beinhalten nebst der Behandlung diverser Krankheiten auch die Versorgung von offenen und geschlossenen Verletzungen.

Offene Verletzungen, bei denen auch die Haut zu Schaden kommt, sind innerhalb von sechs Stunden operativ zu behandeln. Wir verfügen in der Klink Pyramide nicht über eine Notfallstation, können bei Bedarf jedoch im Rahmen der freien Operationssaalkapazität nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt eine Notfalloperation durchführen. Ist dies nicht möglich, werden Sie umgehend an ein uns vertrautes Handchirurgie-Zentrum verwiesen.

Geschlossene Verletzungen lassen einen geplanten Eingriff zu, der in unserem Haus stattfindet. Dies ist oft bei Knochenbrüchen der Fall, bei denen die Haut unbeschadet blieb. Der Eingriff wird vom behandelnden Arzt anlässlich eines Voruntersuchs geplant und kann unter Umständen auch erst mehrere Tage nach dem Unfall erfolgen.

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Das Karpaltunnel-Syndrom, auch KTS genannt, ist eine häufige Erkrankung der Hand, bei der aus noch ungeklärten Gründen der Hand-Mittelnerv immer mehr einklemmt und in seiner Funktion einschränkt wird.

Die Symptome

Symptome für ein Karpaltunnel-Syndrom sind nächtliche Schmerzen in der Hand, verbunden mit einem Taubheitsgefühl von Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger. Die Beschwerden können zunächst durch nichtoperative Behandlungsmethoden wie Ausschütteln der Hand, Lagern auf einer Schiene oder auch durch Kortisoninjektionen in den Karpalkanal gelindert werden. Bei zunehmenden Beschwerden wird eine neurologische Untersuchung unternommen, welche die Nervenleitgeschwindigkeit misst. Je nach Befund kann schliesslich eine operative Behandlung in Erwägung gezogen werden. Dafür stehen bewährte Techniken aus der plastischen Chirurgie und der Handchirurgie zur Verfügung.

Die Operation

Der Eingriff kann in Teilnarkose vorgenommen werden. Über einen ca. fünf Zentimeter langen Schnitt zwischen Daumen- und Kleinfingerballen wird der eingeklemmte Nerv freigelegt. Wir empfehlen, nach der Operation des Karpaltunnel-Syndroms eine Nacht in der Klinik zu verbringen. Die Hand sollte noch etwa für vier Wochen geschont werden. Die Schmerzen klingen rasch ab, während ein Taubheitsgefühl in den Fingern je nach Dauer der Erkrankung noch einige Zeit bestehen bleibt.

Zahlen und Fakten

OP-Dauer: 30 Minuten
Anästhesie: örtliche Anästhesie oder Teilnarkose
Klinikaufenthalt: 1 Nacht
Nachbehandlung:           Verband für 1 Woche, Schonung für rund 4 Wochen, dann zunehmende Belastung möglich
Gesellschaftsfähig: nach 1 Woche
Arbeitsfähig: nach 2 bis 3 Wochen
Sport: nach 4 Wochen
Kosten: Kostenübernahme muss bei Krankenkasse beantragt werden
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Die Dupuytren’sche Kontraktur ist eine Erkrankung des Bindegewebes in der Hohlhand und den Fingern. Mit fortschreitender Krankheit wird das Gewebe strangförmig dicker, es bildet Knoten und verkürzt sich, die Finger krümmen sich. Die Patienten verlieren die Streckfähigkeit der Finger und damit je nach Stadium die Greiffunktion ihrer Hand. Am häufigsten sind der Ringfinger und der kleine Finger betroffen.

Behandlung

Die Dupuytren’sche Kontraktur schreitet in Schüben voran, kann aber auch über Jahre stabil bleiben. Eine medikamentöse Behandlung ist mittels Injektion von Substanzen möglich, die das geschrumpfte Gewebe auflockern, sodass sich die gekrümmten Finger wieder strecken lassen. Führt die Beugestellung eines oder mehrerer Finger zu einer deutlichen Behinderung der Gebrauchsfähigkeit der Hand, wird eine operative Behandlung empfohlen. Der Eingriff wird in Voll- oder Teilnarkose mit stationärem Aufenthalt (eine Übernachtung) vorgenommen. Dabei werden die für die Kontraktur verantwortlichen Bindegewebsstränge isoliert und entfernt. In der Regel können die Finger nach der Operation wieder weitgehend gestreckt werden. Häufig ist für eine langfristige Besserung jedoch eine Nachbehandlung mit Streckquengelschienen erforderlich. Trotz wirksamen Operationstechniken kann es im Laufe der Jahre zu erneuten Kontrakturen kommen, was einen wiederholten Eingriff unter Umständen nötig macht.

Zahlen und Fakten

OP-Dauer: 1 bis 2 Stunden
Anästhesie: Voll- oder Teilnarkose
Klinikaufenthalt: 1 bis 2 Nächte
Nachbehandlung: Ruhigstellung für 5 Tage, Fädenentfernung nach 2 Wochen, Streckgelenkschiene für 2 bis 3 Monate
Gesellschaftsfähig:      1 Woche
Arbeitsfähig: 3 bis 4 Wochen
Sport: nach 6 Wochen
Kosten: Kostenübernahme muss bei Krankenkasse beantragt werden
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Die Sattelgelenkarthrose ist die häufigste Arthrose an der Hand. Im Daumensattelgelenk, wo die Kreisel- und Spreizbewegungen des Daumens getätigt werden, kann die Erkrankung zunächst starke, wechselnde Beschwerden an der Basis des Daumenballens auslösen, typischerweise bei leichten Handarbeiten, beim Benutzen eines Schlüssels, beim Öffnen von Türen und Greifen von mittelgrossen und kleinen Gegenständen. Die Schmerzen können stechend und sehr unangenehm sein.

Behandlung

Die Behandlungsmöglichkeiten umfassen einerseits das Anlegen einer Schiene zur Stabilisierung des Daumens, was jedoch die Beweglichkeit und die Gebrauchsfähigkeit des Daumens beeinträchtigt. Andererseits können Kortisoninjektionen, aber auch eine Röntgen-Tiefenbestrahlung zu einer Linderung der Beschwerden führen. Das Fortschreiten der Erkrankung wird damit jedoch nicht verhindert. Sind die nichtoperativen Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft, kann mit guter Aussicht auf Erfolg eine operative Behandlung ins Auge gefasst werden. Dafür stehen bewährte Techniken aus der plastischen Chirurgie und der Handchirurgie zur Verfügung.

Der Eingriff wird in Teil- oder Vollnarkose und mit stationärem Aufenthalt (eine Übernachtung) durchgeführt. Die Knochen, die das Sattelgelenk bilden (Vieleckbein), werden entfernt. Mithilfe von körpereigenem Sehnenmaterial wird ein neues Gelenk konstruiert. Nach einer Ruhigstellung von vier Wochen im Gipsverband kann die Hand wieder gebraucht werden. Zudem ist mit einer Phase von mehreren Wochen zu rechnen, bis der Daumen seine volle Funktionsfähigkeit erlangt hat. Das Endergebnis ist nach etwa einem Jahr zu erwarten.

Zahlen und Fakten

OP-Dauer: 1 Stunde
Anästhesie: Vollnarkose oder Teilnarkose
Klinikaufenthalt: 2 Nächte
Nachbehandlung:    Ruhigstellung für rund 4 Wochen, dann zunehmende Belastung möglich
Gesellschaftsfähig:  nach 1 Woche
Arbeitsfähig: nach 6 Wochen
Sport: nach 6 bis 8 Wochen
Kosten: Kostenübernahme muss bei der Krankenkasse beantragt werden
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Entzündliche Prozesse am Finger (oft am Daumen) können zu Veränderungen der Sehnenscheiden und zur Verdickung des Gewebes führen. Beim schnellenden Finger handelt es sich um ein «Schnappphänomen», das beim Beugen des Fingers auftritt. Das kann dann zu schmerzhafter Einschränkung der Beweglichkeit im Alltag führen. Operativ kann das Ringbändchen gespalten werden, um so wieder volle Bewegungsfreiheit zu erzielen.

Zahlen und Fakten

OP-Dauer: 20 Minuten
Anästhesie: örtliche Betäubung
Klinikaufenthalt: 1 Nacht
Nachbehandlung: Verband für 1 Woche, Fadenentfernung nach 2 Wochen
Gesellschaftsfähig:   sofort
Arbeitsfähig: nach 2 Wochen
Sport: nach 3 bis 4 Wochen
Kosten: Kostenübernahme muss bei der Krankenkasse beantragt werden
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Behandlungsmöglichkeiten am Ellbogen

  • Arthroskopie des Ellbogengelenks
  • Entfernung von freien Gelenkkörpern
  • Operative Versorgung von Knochenbrüchen am Ellbogen und Unterarm
  • «Tennisellbogen» und ähnliche Sehnenansatzprobleme
  • Nervenverlagerung
  • Behandlung von Bewegungseinschränkungen
  • Ellbogenprothese
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