Haartransplantation (Haarausfall)

Ursachen | Haarausfall bei Männern | Haarausfall bei Frauen | Haartransplantation | Vorher-/Nachher-Bilder | Methoden (FUT/FUE)

Haarausfall (Alopezie) ist zwar nicht lebensbedrohlich, kann aber sowohl für Männer als auch für Frauen äusserst unangenehm sein. Schliesslich gilt volles Haar als Zeichen von Jugendlichkeit, Schönheit und Erfolg. Das Haar umrahmt den Kopf wie ein Bilderrahmen und spielt für das Aussehen eine wichtige Rolle. Bei Menschen mit Glatzenbildung ist es oft so, dass ihr physisches Erscheinungsbild nicht ihrem Selbstbild entspricht. Sie befürchten, älter auszusehen, als sie wirklich sind, oder auf andere weniger attraktiv zu wirken.

Ursachen für Haarausfall

Haarausfall kann Männer und Frauen betreffen und tritt in unterschiedlichem Ausmass auf. Die Ursachen für das fehlende oder schüttere Kopfhaar sind oft genetischer Art. Die Veranlagung zu einer Glatze kann von beiden Elternteilen vererbt werden.

Weitere Ursachen für Haarausfall:

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Unter Telogeneffluvium versteht man ein Lichten des Kopfhaars, wobei dies nicht ebenmässig geschehen muss. Der Haarwuchs durchläuft mehrere Stadien. Haare wachsen während einiger Jahre, ruhen dann (Telogenphase), fallen aus und wachsen schliesslich nach. Wenn die Ruhephase bei Haarwurzeln vorzeitig eintritt, spricht man von Telogeneffluvium.

Gerade bei Frauen kann diese Art von Haarausfall auch nach plötzlichem körperlichem (Operation, strenge Diät) oder mentalem Stress auftreten. Telogeneffluvium wird häufig durch einen „Systemschock“ hervorgerufen, wobei der Haarausfall Wochen wenn nicht Monate nach dem eigentlichen Schockereignis einsetzen kann. Mögliche Ursachen von TE sind u. a.:

  • Hohes Fieber
  • Geburt
  • Schwerer Infekt
  • Chronische oder schwere Erkrankung
  • Schwere psychische Belastung
  • Grösserer chirurgischer Eingriff
  • Schilddrüsenüber- oder -unterfunktion
  • Radikaldiäten
  • Medikamente wie Retinoide, Betablocker, Kalziumkanalblocker, Antidepressiva oder nicht-steroidale Entzündungshemmer (NSAIDs).

Da auf die Ruhephase die Wachstumsphase folgt, ist keine Behandlung erforderlich. Das Haar wächst in der Regel wieder normal nach. Wichtig ist, erst abzuklären, ob der Haarverlust nicht durch eine andere zugrunde liegende Erkrankung verursacht wird.

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Bei den meisten Patientinnen und Patienten mit Alopecia areata, oder kreisrundem Haarausfall, fällt das Haar an bestimmten Stellen aus und wächst 1–2 Jahre später wieder nach. Diese Flecken können einzeln oder an mehreren Stellen überall auf der Kopfhaut auftreten und haben einen Durchmesser von 2.5–5 cm. Das Haar kann an einer Stelle nachwachsen und gleichzeitig an einer anderen Stelle ausfallen. In den meisten Fällen von Alopecia areata beschränkt sich der Haarausfall auf den Kopf.

Alopecia areata totalis führt zum Verlust aller Kopfhaare. Glücklicherweise leidet nur ein geringer Prozentsatz aller Menschen mit Haarausfall an dieser Form von Kahlheit. Eine weitere Form des Haarverlusts – Alopecia areata universalis genannt – betrifft alle Körperhaare, inklusive Augenbrauen, Bart und Schamhaar.

Bei einer Alopecia areata spielen mehrere Ursachen mit, darunter Hormone, Allergien und Viren. Es handelt sich dabei vermutlich um eine Autoimmunerkrankung, bei welcher der Körper selbst das Haar angreift und in manchen Fällen für immer zerstört – wie wenn er Haare als körperfremde Objekte betrachten würde. Alopecia areata ist vielfach unheilbar und irreversibel. Das gilt insbesondere, wenn die Erkrankung bereits im Kindesalter auftritt oder wenn der Patient oder die Patientin an einer anderen Autoimmunkrankheit wie Schilddrüsenerkrankung, Weissfleckenkrankheit (Vitiligo) oder Allergien leidet.

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Vernarbende Alopezie (Alopecia cicatricialis) ist eine Form von Kahlheit, die infolge von Narbenbildung (auf der Kopfhaut) entsteht. Diese Narben können durch einen Unfall, eine Verbrennung oder Verbrühung, gewisse Infektionen (u. a. Pilzinfektionen) oder eine angeborene Anomalie verursacht werden. Alopecia cicatricialis ist gut erkennbar, weil das Narbengewebe glatter ist und oft auch eine andere Farbe als die nicht befallene Haut aufweist.

Pseudopelade Brocq ist eine spezielle Form der vernarbenden Alopezie und möglicherweise die Folge einer Entzündung der Kopfhaut, deren Ursache meistens nicht bekannt ist. Es wird vermutet, dass die Ursache in einer Störung des Autoimmunsystems liegt. Bei Pseudopelade Brocq ist die Kopfhaut aufgrund von fehlenden Follikelöffnungen und stellenweise auftretenden Narben meist weisser und glatter als üblich. Bei Ausbruch der Krankheit sollte so schnell wie möglich ein Facharzt zu Rate gezogen werden, um den Schaden zu begrenzen.

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Hormontherapie, Chemotherapie sowie Strahlenbehandlung können starken Haarausfall verursachen. Chemotherapeutika sind starke Medikamente, welche rasch wachsende Krebszellen angreifen.

Unglücklicherweise greifen diese Medikamente jedoch auch andere schnell wachsende Zellen im Körper an – unter anderem diejenigen in den Haarwurzeln. Daher kann Chemotherapie zu Haarverlust am ganzen Körper führen. In manchen Fällen fallen auch Wimpern, Augenbrauen, Schamhaar und sonstige Körperbehaarung aus. Bei manchen Chemotherapeutika ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sie Haarausfall verursachen, als bei anderen. Je nach Dosierung kann das Haar lediglich lichter werden oder komplett ausfallen.

Glücklicherweise ist Haarausfall aufgrund von Chemotherapie meist vorübergehend. Das Haar wächst erwartungsgemäss 3–6 Monate nach Behandlungsende wieder nach. Es kann allerdings sein, dass es dann eine andere Farbe oder Beschaffenheit hat oder sogar weniger dicht ist als zuvor. 

Bestrahlung, auch Strahlentherapie genannt, greift ebenfalls rasch wachsende Zellen im Körper an. Im Gegensatz zur Chemotherapie ist dabei aber nur die behandelte Stelle betroffen. Wird der Kopf bestrahlt, so wird wahrscheinlich auch das Haupthaar ausfallen. Normalerweise wächst das Haar aber nach, wenn die Behandlung zu Ende ist. 

Es hängt allerdings von der Behandlung ab, ob das Haar wieder gleich dick und voll nachwächst wie früher. Je nach Art und Dosis der Bestrahlung sind die Auswirkungen auf das Haar unterschiedlich. Eine stärker dosierte Strahlenbehandlung kann auch zu einem permanenten Haarverlust führen.

Zu den Behandlungsmöglichkeiten gehören eine medikamentöse Behandlung, Low-Level-Lasertherapie, PRP-Spritzen oder, bei dauerhaftem Ausfall, eine Haartransplantation.

Haarausfall bei Männern

Erblich bedingte Kahlheit oder androgenetische Alopezie ist die häufigste Form des permanenten Haarausfalls bei Männern und hängt mit den Genen und männlichen Geschlechtshormonen zusammen.

Das typische Muster von Glatzen bei Männern beginnt beim Haaransatz. Dieser wandert allmählich nach hinten („Geheimratsecken“) und wird M-förmig. Mit der Zeit wird das Haar dünner, kürzer und lichter. Es bildet einen U-förmigen (bzw. hufeisenförmigen) Haarkranz entlang der Seite des Kopfes (eine sogenannte „Tonsur“ oder „Mönchsglatze“).

Haartransplantation

Androgenetische Alopezie bei Männern wird anhand des Norwood-Hamilton-Schemas in verschiedene Kahlheitsstadien unterteilt. So ermöglicht diese Skala eine Klassifizierung der fortgeschrittenen Glatzenbildung.

Das Schrumpfen von Haarfollikeln wird durch Dihydrotestosteron (DHT), ein Abbauprodukt von Testosteron, hervorgerufen. Patienten, die an erblich bedingtem Haarausfall leiden, sind oft empfindlicher gegenüber DHT oder weisen in seltenen Fällen einen erhöhten DHT-Spiegel auf. Das Haar am Hinterkopf sowie die Körperbehaarung reagiert weniger stark auf DHT, weshalb diese Haare sich nicht verändern.

Die Behandlung von erblich bedingter Kahlheit bei Männern setzt sich oft aus medikamentöser Behandlung und Haartransplantation zusammen.

Im Haus zur Pyramide führen wir ein spezialisiertes Atelier (Hair & Body Atelier) für Haartransplantationen, in dem auch unsere Beratungen und Behandlungen durchgeführt werden.

Patientenbeispiele Haartransplantation

Haarausfall bei Frauen

Die am häufigsten bei Frauen beobachtete Form von Haarausfall ist wie bei den Männern die androgenetische Alopezie, also der erblich bedingte Haarausfall. Er tritt in Form von vorwiegend auf der Ober- und Vorderseite des Kopfes lichter werdendem Haar auf. Der Haarausfall bei Frauen wird anhand des Ludwig-Schemas in verschiedene Stadien eingeteilt.

Im Falle der androgenetischen Alopezie bei Frauen produziert die Wurzel nach dem Ausfallen eines Haars ein neues, kürzeres Haar. Mit der Zeit bildet sich so ein unsichtbarer „Pfirsichflaum“. Genetisch gesehen kann die Veranlagung zu einer Glatze von beiden Elternteilen vererbt werden.

Androgenetische Alopezie bei Frauen zeichnet sich dadurch aus, dass das Haar oft ausschliesslich auf dem Oberkopf lichter wird, während der Haaransatz über der Stirn erhalten bleibt. Der erblich bedingte Haarausfall bei Frauen setzt in der Regel während der Menopause ein. Treten die Symptome vor der Menopause auf, kann dies ein Hinweis auf eine Hormonstörung sein. In einem solchen Fall – insbesondere, wenn die Patientin eine aussergewöhnlich starke Gesichts- oder Körperbehaarung aufweist oder an Akne leidet – ist eine endokrinologische Untersuchung zur Ermittlung der Ursache des Haarausfalls empfehlenswert.

Viele Frauen wissen nicht, dass Haarausfall auch nach einer Schwangerschaft oder im Zusammenhang mit gewissen Antibabypillen auftreten kann. Aus diesem Grund ist es wichtig, bei Haarausfall auch den Frauenarzt zu informieren.

Die Behandlung von Haarausfall bei Frauen beginnt häufig mit Medikamenten. Bei schwerwiegendem und permanentem Haarausfall ist eine Haartransplantation aber oft die einzige Möglichkeit, um den Haarverlust wettzumachen.

Haartransplantation

Technische Fortschritte und Neuerungen in der Haartransplantation haben während der letzten Jahrzehnte viel dazu beigetragen, dass völlig natürlich aussehende Ergebnisse erzielt werden können. Da die Transplantate, sogenannte Grafts, immer kleiner werden, können nun immer mehr Haare entnommen und verpflanzt werden.

Sind die Grafts einmal aus dem Körper entnommen, können sie leicht austrocknen. Dies betrifft speziell die Einzelentnahme, bei der die Haarwurzeln ohne Fettgewebe entnommen werden. Ohne diese Schutzschicht trocknen sie viel schneller aus und werden bei der Handhabung leichter beschädigt. Um dem vorzubeugen, werden sie bei uns durchgehend feucht gehalten und so rasch wie möglich wieder eingesetzt. Aus diesem Grund ist die Wahl des richtigen Haarchirurgen letztlich ausschlaggebend für den Erfolg einer Haartransplantation.

Methoden der Haartransplantation (FUT/FUE)

Es gibt im Bereich der Haartransplantation zwei Methoden: FUT (Streifenentnahme) und FUE (Einzelentnahme), die sich in der Entnahme der Haarwurzeln unterscheiden.

Bei der sogenannten Streifenmethode (FUT) wird am Hinterkopf ein mit Haaren bewachsener Kopfhautstreifen entnommen. Dieser Streifen wird von unseren Assistentinnen unter einem hochauflösenden Mikroskop in die einzelnen follikulären Einheiten zergliedert. Die entstandene Wunde wird verschlossen, sodass sich eine geradlinige Narbe bildet.

Bei der Einzelentnahme (FUE-Methode) werden follikuläre Einheiten am Hinterkopf mithilfe einer sehr feinen Hohlnadel (Punch) von 0,8-0,95 mm Durchmesser einzeln entnommen. Die entstandenen Löcher heilen von selbst und bilden kleine punktförmige Narben, die von blossem Auge nicht erkennbar sind.

Die für eine gute Abdeckung erforderliche Haardichte (30-90 Einheiten pro cm2) kann mit beiden Methoden erreicht werden. Welche Technik bei Ihnen die richtige ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab; beispielsweise von der benötigten Anzahl Grafts, Ihrer üblichen Frisur, der Beschaffenheit Ihres Haars und Ihrer Bereitschaft, die Haare am Hinterkopf abzurasieren. Bei grossflächigem Haarausfall ist auch eine Kombination beider Methoden möglich.

Die Einzelhaarentnahme (FUE-Methode) eignet sich insbesondere für Patienten, die eine geradlinige Narbe um jeden Preis vermeiden möchten, oder für jüngere Patienten, die lediglich eine kleinere Behandlung benötigen. FUE ist auch für Personen mit wenig Spenderhaar geeignet, oder Patienten, die ihr Haar sehr kurz tragen möchten. Aufgrund des hohen Zeitaufwands der Einzelhaarentnahme ist aber oft eine zweite Operation notwendig, um die gleiche Anzahl Haarwurzeln zu gewinnen.

Erfahrungsgemäss ist die Einzelhaar-Methode weniger schmerzhaft und verheilt schneller. Andererseits kann ihr Erfolg nicht zu 100 Prozent garantiert werden und die Nachwachsrate kann etwas geringer ausfallen.

Die Entscheidung für die eine oder andere Entnahmetechnik sollte jeweils individuell in Absprache mit Ihrem Haarchirurgen gefällt werden.

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Die darauffolgende Verpflanzung ist bei beiden Methoden gleich. An der kahlen oder schütteren Stelle werden kleine Schlitze angebracht, in welche die follikulären Einheiten äusserst sorgfältig eingesetzt werden. Ihr Haarchirurge muss über viel Erfahrung, technisches Wissen und Sorgfalt verfügen, um den hohen Ansprüchen ihrer Arbeit gerecht zu werden. Sie muss die richtige Anzahl Grafts am richtigen Ort und gemäss ästhetischen Grundsätzen verpflanzen, um damit eine Haardichte zu erzeugen, die völlig natürlich wirkt. Das gilt für den ganzen Kopf, wobei der Haaransatz im Mittelpunkt steht.

Für das künftige Aussehen sind auch Tiefe und Winkel der Einschnitte entscheidend. Mit dem richtigen Einschnitt kann die Verbindung der Grafts mit Blutgefässen und Nerven gefördert werden, was einen erheblichen Einfluss auf die Überlebensrate der Grafts hat.

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Bei der Streifenmethode (FUT) kann die Frisur vor dem Eingriff beibehalten werden. Wir raten Patienten sogar, die Haare etwas länger als üblich wachsen zu lassen. Dadurch wird die Narbe unmittelbar nach der Transplantation besser abgedeckt.

Bei der Einzelentnahme (FUE) muss das Haar am ganzen Hinterkopf auf eine Länge von 2-3 mm gekürzt werden.

Drei Tage vor der Haartransplantation verzichten Sie bitte auf Alkohol- und Tabakkonsum. Genügend Schlaf ist äusserst empfehlenswert. Bitte kleiden Sie sich für die Operation bequem und wählen Sie Kleider, die Sie nicht über den Kopf ziehen müssen. Während Ihres Aufenthaltes im Hair&Body Atelier erhalten Sie Operationskleidung, und Sie müssen sämtlichen Schmuck ablegen. Wir empfehlen Ihnen deshalb, Ihren Schmuck zuhause zu lassen.

Eine Haartransplantation erfolgt unter lokaler Anästhesie; d. h., Sie dürfen am Morgen vor der Operation normal essen und trinken. Falls Sie Gerinnungshemmer wie beispielsweise Marcumar oder andere Medikamente regelmässig einnehmen, kontaktieren Sie uns bitte rechtzeitig.

Spezielle Hinweise bezüglich Haar-Medikamenten:

  • Propecia/Finasterid unterstützt und fördert die Blutzirkulation in der Kopfhaut, was wiederum die Haarwurzeln stärkt. Die Einnahme eines solchen Medikaments ist daher unproblematisch.
  • Minoxidil-Lösung kann bis 24 Stunden vor der Behandlung angewendet werden. Propylenglykol kann nach der Operation zu Hautreizungen und trockener Haut führen. Das ist nicht nur unangenehm, sondern kann sich auch negativ auf die Transplantation auswirken. Bitte verzichten Sie während der ersten 3 Wochen nach der Operation auf die Verwendung von Minoxidil.
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Die Streifenentnahme (FUT)

Zunächst werden Sie gebeten, sich auf den Bauch zu legen. Der Spenderbereich am Hinterkopf wird rasiert und mit einem lokalen Anästhetikum betäubt. Der Streifen mit Spenderhaaren wird entnommen und die entstandene Wunde zugenäht. Diese Behandlungsphase dauert ca. 30 Minuten.

Nach der Entnahme zergliedern unsere Assistentinnen den Streifen mithilfe eines hochauflösenden Mikroskops in einzelne follikuläre Einheiten. In der Zwischenzeit bereitet der Chirurg den Empfängerbereich vor.

Die Einzelhaarentnahme (FUE)

Die Einzelhaarentnahme wird in Seitenlage durchgeführt. Wir rasieren den Spenderbereich am Hinterkopf und betäuben ihn mit einem lokalen Anästhetikum. Mithilfe einer winzigen, auf den Durchmesser Ihrer Haare angepassten Hohlnadel werden die follikulären Einheiten (FU) einzeln entnommen. Je nach Anzahl benötigter Haarwurzeln dauert diese Phase 2-4 Stunden.

Die Verpflanzung

Nach der Entnahme dürfen Sie sich aufsetzen, lesen oder ein Video anschauen. Die kahle oder schüttere Stelle wird mit einem lokalen Anästhetikum betäubt. Nachdem wir sichergestellt haben, dass der Bereich schmerzfrei ist, werden wir die winzigen Schlitze anbringen, in welche die Grafts später eingesetzt werden. Diese Phase dauert ca. 30-60 Minuten.

Sobald genügend Grafts gewonnen sind, beginnen wir damit, sie in die vorbereiteten Schlitze einzusetzen. Die Verpflanzung dauert ca. 2 Stunden.

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Nach der Operation bilden sich sowohl um die transplantierten Haare als auch im Spenderbereich Krusten. Diese werden nach 10 bis 14 Tagen von selbst abfallen. Bei einer FUT-Behandlung wird die Naht am Hinterkopf nach 14 Tagen entfernt.

Nach einer Haartransplantation mit Streifenentnahme (FUT-Eingriff) kann die Narbe während zwei Wochen schmerzen. Manche Patienten entwickeln auch eine Taubheit oberhalb der Narbe, die mehrere Monate anhalten kann.

Die Heilung nach einer Einzelentnahme (FUE-Behandlung) geht schneller vonstatten als bei FUT und ist in der Regel schmerzfrei. In den ersten Tagen nach dem Eingriff kann es sein, dass man einen brennenden oder stechenden Schmerz am Hinterkopf verspürt, aber dieser vergeht normalerweise schnell und wird als weniger intensiv beschrieben als bei der Streifenmethode.

Wir empfehlen Ihnen, in den ersten beiden Wochen nach dem Eingriff keine wichtigen sozialen Verpflichtungen einzugehen. Verzichten Sie 10 Tage nach der Operation auf Sport.

In den ersten 3 Wochen wird ein Grossteil der verpflanzten Haare ausfallen. Sie werden nach 3 Monaten wieder nachwachsen, wobei sich der volle Haarwuchs ein Jahr nach der Operation einstellt.

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Die Kosten einer Haartransplantation werden im Rahmen einer Sprechstunde genau berechnet. Sie hängen von der Menge der zu transplantierenden Haare ab. Im Preis der Haartransplantation, welche sich aus folgenden Berechnungen ergibt, sind auch die Nachkontrollen enthalten.

Der Preis pro Graft beträgt CHF 5.-. Je nach Aufwand sollte mit einem Kostenrahmen von CHF 3'000.- bis CHF 15'000.-  gerechnet werden.

Haartransplantationen mit weniger als 1‘000 Grafts werden mit CHF 10.- pro Graft verrechnet.

Wir verrechnen für eine unverbindliche Sprechstunde, die eine minutiöse Abklärung Ihrer Situation beinhaltet, eine Pauschale von CHF 200.-. Diese Kosten werden bei einem allfälligen späteren Eingriff angerechnet.

Wir beraten Sie gerne persönlich

Unsere Fachärztin für plastische Chirurgie, Frau Dr. Saskia de Smet, ist spezialisiert auf die medikamentöse Therapie von Haarausfall und Haartransplantation. Wir bieten sowohl die FUE- (Einzelhaarentnahme) als auch die FUT-Technik (Streifenentnahme) an. In unserem Hair & Body Atelier informieren wir Sie gerne über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten bei Haarausfall.

Zahlen und Fakten

Operation

Operation

Die Streifenentnahme (FUT)
Diese Behandlungsphase dauert ca. 30 Minuten.

Die Einzelhaarentnahme (FUE)
Je nach Anzahl benötigter Haarwurzeln dauert diese Phase 2-4 Stunden.

Die Verplanzung danach dauert ca. 2 Stunden

Operation

Klinik­aufenthalt

Ambulanter Aufenthalt, ohne Übernachtung

Nach­behandlung

Nach­behandlung

Nach der Operation bilden sich sowohl um die transplantierten Haare als auch im Spenderbereich Krusten. Diese werden nach 10 bis 14 Tagen von selbst abfallen. Bei einer FUT-Behandlung wird die Naht am Hinterkopf nach 14 Tagen entfernt.

Sport

Sport

Verzichten Sie 10 Tage nach der Operation auf Sport.

Gesellschafts­fähigkeit

Gesellschafts­fähigkeit

Wir empfehlen Ihnen, in den ersten beiden Wochen nach dem Eingriff keine wichtigen sozialen Verpflichtungen einzugehen.

In unserem Hair & Body Atelier, spezialisierte Arztpraxis, die zum bekannten Zentrum für Plastische Chirurgie AG der Klinik Pyramide gehört, werden das Haar und die Kopfhaut eingehend untersucht, bevor mit einer Behandlung begonnen wird. Nur so lässt sich die optimale Lösung für die individuelle Behandlung des Haarausfalls finden.

Hair & Body Atelier
Haus zur Pyramide
Klausstrasse 8
8008 Zürich

+41 43 336 72 66
+41 43 336 72 61

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Kostenlose Parkplätze hinter dem Haus vorhanden.
 



Zentrum für Plastische Chirurgie
Klinik Pyramide am See
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