Schamlippen­verkleinerung

Die Schamlippenverkleinerung ist eine Form der Labioplastik und bezeichnet einen operativen Eingriff zur Verkleinerung der inneren Schamlippen (Labiaminora), falls diese als zu lang oder zu dick empfunden werden. Dabei wird aus überwiegend ästhetischen Gründen die Grösse der inneren Schamlippen reduziert beziehungsweise diese werden bei einer Asymmetrie einander angeglichen, was das Wohlbefinden der Frau enorm steigern kann.

Ursachen und Symptome

Die Hauptursache für die anatomische Veränderung der Schamlippen ist auf das Alter zurückzuführen. Je älter die Patientin wird, desto grösser werden die inneren und desto kleiner und atropher die äusseren Schamlippen: ein natürlicher Alterungsprozess. Jedoch können Schwangerschaften, Hormonkuren und Gewichtszunahme die Anatomie und die Volumenverteilung beeinflussen. Eine massive Gewichtszunahme kann zu einem deutlich vergrösserten und unschön wirkenden Venushügel führen. Und dann gibt es natürlich genetische und kulturelle Unterschiede bei der Pigmentierung, Grösse und Länge der Labien. Mechanisch störend und somit symptomatisch sind die inneren Schamlippen dann, wenn sie nicht mehr von den äusseren Labien gedeckt werden, austrocknen und somit unzureichend vor Druck und Beanspruchung geschützt sind. Dies kann als ästhetisch störend empfunden werden und dazu führen, dass man enge Kleidung und sogar Sport meidet. Es ist aber vor allem auch mit Schmerzen und Irritationen, wiederkehrenden Infekten und einem beschämenden Gefühl verbunden, etwas «da unten» stimme nicht. Betroffene Patientinnen beschreiben auch, dass «man sich offen fühle», «man das Gefühl habe, als würde die Blase/Gebärmutter rausfallen». Der Sexualverkehr wird als störend empfunden, da sich die Muskeln kaum mehr kontrahieren.

Die Operation

Die am häufigsten angewandte und mit den wenigsten Komplikationen verbundene Operationstechnik ist die longitudinale Resektion (Lazy-S-Resection). Nach vorangegangener Anamnese wird hierbei meist ambulant einerseits ein Teil des Gewebes der inneren Schamlippen entfernt und andererseits zur Vergrösserung der äusseren Schamlippen eine Fetttransplantation oder eine Augmentation mittels Hyaluronsäure angewendet. Je nach Grösse und Kombination des Eingriffs kann auch ein stationärer Aufenthalt erforderlich sein. Die möglichen Nebenwirkungen und Komplikationen sind bei diesem relativ kleinen Eingriff überschaubar. Es kann jedoch in seltenen Fällen zu länger nässenden Wunden, Weichteilschäden, Missempfindungen oder Taubheitsgefühlen kommen.

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